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Bericht zur Spielwoche 18.-24.09.2017

1. Mannschaft

PSV Ludwigshafen 1 - Vollkugel Ettlingen 1 - 2795:2732

>> Bittere Auswärtsniederlage in Ludwigshafen - Hausherrinnen mit verdientem Sieg und höheren Einzelergebnissen <<

In der 2. Spielwoche mussten die Ettlinger Frauen nach Ludwigshafen reisen, wo sie auf der fallträchtigen Anlage beim Postsportverein auf den PSV Ludwigshafen trafen. Der letztjährige Tabellenfünfte, der in der letzten Saison einen Heimschnitt von knapp 2700 Kegel vorzuweisen hatte, gilt als sehr heimstark, so dass klar war, dass ein Ergebnis um die 2700 Kegel gespielt werden musste, wollte man eine realistische Siegchance haben.

Auf Ettlinger Seite begannen Monika Humbsch und Madeleine Betz im Startpaar das Spiel, die Kurpfälzerinnen stellten Gertrud Hofer und Julia Klotz dagegen. Monika Humbsch, die gut mit den schnellen Bahnen zurechtkam, spielte gleich gut auf und steigerte sich im Verlauf ihres Spiels auf 473 Kegel. Ihre direkte Gegnerin Gertrud Hofer hielt nicht nur gut mit, sondern zog mit den letzten Würfen mit 477 Kegel sogar noch an ihr vorbei. Madeleine Betz spielte hochkonzentriert und belohnte sich am Ende mit 465 Kegel. Ihre Bahnnachbarin Julia Klotz tat sich da deutlich schwerer und wurde nach der Halbzeit mit 192 Kegel gegen Alexandra Heimlich ausgewechselt, die mit 236 Kegel nochmals gut aufspielte, zusammen kamen sie auf 428 Kegel. Somit konnten unsere Frauen im Startpaar 33 Kegel gutmachen und in Führung gehen, ein gelungener Auftakt.

Im Mittelpaar gingen für die Ettlingerinnen nun Elvira Maier und Katja Heck auf die Bahnen, die Gastgeber stellten Ingrid Kreuzer und Gabi Beckmann dagegen. In der Paarung Ingrid Kreutzer gegen Elvira Maier entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch, aus dem die Heimspielerin Ingrid Kreutzer mit 468 Kegel zu 455 Kegel knapp als Siegerin hervorging. Auf der anderen Seite konnte Katja Heck mit schwachen 409 Kegel ihrer direkten Kontrahentin nicht mehr folgen, da diese mit 478 Kegel druckvoll aufspielte und so davonzog. Insgesamt drehte sich hier das Spiel, aus einem Vorsprung von 33 Kegel wurde nun ein Rückstand von 49 Kegel und man sah sich plötzlich in der Verfolgerrolle.

Im Schlusspaar schickte die Sportwartin Birgit Eberle und Silke Oßwald auf die Bahnen. Diese sollten gegen Arifa Brendel und Tanja Röther auf Seiten der Ludwigshafenerinnen das Spiel drehen und den Rückstand egalisieren. Leider ging dieser Wunsch nicht in Erfüllung, denn die Hausherrinnen dominierten die Schlusspaarung. Zwar konnte Birgit Eberle mit tollem Spiel und 474 Kegel gegen Arifa Brendel mit 463 Kegel einiges gutmachen, aber auf der anderen Seite blieb Silke Oßwald trotz guter 456 Kegel gegen die starken 481 Kegel von Tanja Röther machtlos, so dass das Spiel am Ende mit 2795 Kegel zu 2732 Kegel noch relativ deutlich zugunsten der Hausherrinnen ausging.

Ergebnisse: Birgit Eberle 474, Monika Humbsch 473, Madeleine Betz 465, Silke Oßwald 456, Elvira Maier 455, Katja Heck 409

Fazit: Trotz gutem Ergebnis von 2732 Kegel war für die Frauen aus Ettlingen in Ludwigshafen nichts zu holen, da der Gegner über sich hinauswuchs und insgesamt auch die höheren Einzelergebnisse hatte. Trotzdem macht die gespielte Holzzahl Hoffnung auf mehr, so kann es in den weiteren Auswärtsspielen weitergehen. Mit Ergebnissen über 2700 Kegel braucht man sich auswärts nicht zu verstecken und würde damit sicherlich einige Spiele gewinnen können.

2. Mannschaft

Vollkugel Ettlingen 2 - SG GH/BW Plankstadt 2 - 2776:1765

>> Aufgrund fehlender Spielerinnen kann nicht komplett angetreten werden - Auch in Vollbesetzung keine Siegchance möglich <<

Die zweite Mannschaft der Ettlinger Frauen musste in der zweiten Spielwoche in Plankstadt gegen die Reserve des Deutschen Meisters antreten und man wusste schon vor vorneherein, dass man auf den schnellen Bahnen in der Plankstädter Mehrzweckhalle einen schweren Stand haben würde, denn die Reservemannschaft der Plankstädterinnen war mit hochkarätigen Spielerinnen bestückt, auch die vor der Saison nach Plankstadt gewechselte ehemalige Ettlingerin Silvija Crncic hat sich inzwischen in Plankstadt zurechtgefunden und spielt dort hohe Ergebnisse.

Im Verlauf der Woche vor dem Spiel spitzte sich die Ettlinger Personalsituation immer dramatischer zu, durch Krankheit und Abwesenheit zeichnete sich schon vor dem Spiel ab, dass man keine vollwertige Mannschaft mehr zusammenbringen würde. So fuhren vier Spielerinnen und zwei Ersatzleute nach Plankstadt, wohlwissend, dass man nicht komplett würde spielen können. Man wollte aber wenigstens eine Strafe durch Unterlaufen der vorgeschriebenen Mannschaftsstärke vermeiden, so die Intention der Sportwartin.

Auf Ettlinger Seite gingen im Startpaar Barbara Souici und Rita Diessner auf die Bahnen und sie bekamen es auf Seiten der Gastgeber mit Diana Geschwilll und Silvija Crncic zu tun. Barbara Souici versuchte an diesem Tag alles, musste sich aber der Bahn geschlagen geben und blieb mit 398 Kegel unter ihrem Leistungsvermögen. Dies nutzte ihre Gegnerin Diana Geschwill mit 452 Kegel gnadenlos aus. Auch Rita Diessner versuchte an diesem Tag auf den schnellen Bahnen alles, kam aber durch eine hohe Fehlwurfzahl nur auf 381 Kegel, was ihre Gegnerin Silvija Crncic mit 474 Kegel weidlich ausnutzte. Somit geriet man schon im Start mit 147 Kegel Rückstand völlig unter die Räder.

Im Mittelpaar gingen die zwei Ersatzspielerinnen Janja Vukosavic und Marika Lutz gegen Gabriele Rühle und Angela Reinhardt auf die Bahnen, wohlwissend, dass sie nicht würden durchspielen können. So kam es dann auch, denn Janja Vukosavic konnte nur einen Wurf machen und musste dann ihrer Gegnerin das Feld überlassen, mit 460 Kegel zu 6 Kegel war das Spiel damit natürlich entschieden. Marika Lutz auf der anderen Seite kämpfte sich auf 115 Kegel, ehe sie dann auch die Bahn verlassen musste, ihre direkte Bahnnachbarin Angela Reinhardt erspielte sich 415 Kegel. Nur für die Bücher stand nach dem Mittelpaar ein Rückstand von 891 Kegel auf der Anzeige.

Im Schlusspaar ging es nur noch darum, evtl. unter 1000 Kegel Rückstand zu bleiben. So versuchten Heidi Queißer und Karin Schumann gegen Petra Deininger und Julia Tippl das Unvermeidliche noch aufzuhalten. Heidi Queißer fand gleich einen Zugang zur Bahn und schloss ihr Spiel mit guten 457 Kegel ab. Ihre Gegnerin Petra Deininger legte aber noch eine Schippe obendrauf und blieb mit 508 Kegel sogar über der magischen Grenze von 500 Kegel. Karin Schumann, an diesem Tag nicht voll auf der Höhe, zeigte mit 408 Kegel nicht alles, was sie kann. Ihre Kontrahentin Julia Tippl zog daher mit 467 Kegel locker an ihr vorbei und schoss die Gastgeberinnen damit auf 2776 Kegel, eine Zahl, die auch für vollzählige Ettlingerinnen kaum machbar gewesen wäre. Zur Vollständigkeit halber spielte die Ettlinger Rumpfmannschaft insgesamt 1765 Kegel und so wurden es am Ende doch noch über 1000 Kegel Differenz, was man ja eigentlich unbedingt nicht erreichen wollte, es aber doch noch erreichte.

Ergebnisse: Heidi Queißer 457, Karin Schumann 408, Barbara Souici 398, Rita Diessner 381, Marika Lutz 115 (verletzt), Janja Vukosavic 6 (verletzt)

Fazit: Durch fehlende Spielerinnen konnten die Ettlinger Frauen leider nicht komplett antreten und mussten so eine schallende Niederlage in Plankstadt hinnehmen. Es darf aber bezweifelt werden, dass man selbst in Vollbesetzung eine Chance gegen saustarke Gastgeberinnen gehabt hätte. Nun muss man den Mund abwischen, die Krone richten und dann wieder aufstehen, um im nächsten Heimspiel erstmals zu punkten und damit dann die unteren Tabellenränge zu verlassen.